Dienstag, 22.05.2018 15:38 Uhr

Skifahren am Nassfeld.

Verantwortlicher Autor: Christian Flühr Kärnten, 02.02.2018, 08:00 Uhr
Presse-Ressort von: Christian Flühr Bericht 3981x gelesen
Schnee satt gibt es im Skigebiet am Nassfeld
Schnee satt gibt es im Skigebiet am Nassfeld  Bild: Christian Flühr

Kärnten [ENA] Schnee satt. Das gibt es in Kärntens größtem Skigebiet, dem Nassfeld, kurz vor der italienischen Grenze in den karnischen Alpen nicht nur in diesem Winter. Im schneearmen vergangenen Wintern trumpfte das Nassfeld mit der größten Schneehöhe in ganz Europa auf.

Bis zu 5 Meter hoch türmte sich das weiße Gold auf den Pisten. Schneeprobleme sind dort aber sowieso eher die Seltenheit, denn dank des Adriatiefs gibt es Nachschub von Frau Holle in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen. Dazu scheint die Sonne in den Südalpen etliche Stunden mehr und sorgt für die ideale Skiurlaubskombination mit reichlich Neuschnee und viel Sonne. Selbst im Tal lagen bei Besuch von IchWillSchnee am Nassfeld mehr als 150 cm vor der Tür des Schlank-Schlemmer Hotels Kürschner, das zwar nicht direkt an der Talstation des Skigebietes liegt, aber dank Skibus perfekt an die Bergbahnen angebunden ist.

Insgesamt gibt es am Nassfeld rund 30 Liftanlagen mit 120 km präparierten Abfahrten. Die niedrigste Talstation am Milleniumexpress liegt mit 630 m eher relativ weit unten und ist zugleich der Zielpunkt der längsten Skiabfahrt des gesamten Skigebietes. Die „Carnia“, so der Name dieses Oberschenkelkillers, ist 7,6 km lang, überwindet dabei 1212 Höhenmeter und führt vom Zweikofel sehr abwechselungsreich über Almwiesen hinab nach Tröpolach, wo die Kabinenbahn die Skifahrer direkt wieder mitten in das Skigebiet zurück befördert. An der ersten von 3 Sektionen des Milleniumexpresses ist Samstag Abends auch Flutlichtskifahren angesagt.

Winterwonderland Nassfeld.

Oben in Skigebiet erschließt ein perfekt erschlossenes Areal die weiten Hänge zwischen Gartnerkofel und Zweikofel. Die einzige Schwachstelle ist ein alter Doppelschlepplift zur Troghöhe, der aber pünktlich zum kommenden Winter durch eine neue kuppelbare Anlage ersetzt. Die präparierten Pisten alleine sind schon ein echtes Highlight, von sportlich anspruchsvoll bis hin zu weiten Carvinghängen fehlt es an nichts in diesem Skigebiet, aber das Areal abseits ist noch eine Klasse für sich: Dank der enormen Schneefallmengen, auch in durchschnittlichen Wintern, gibt es Platz zum „Powdern“ ohne Ende.

Ganz besonders steil ist die Rinne zwischen FIS-Abfahrt und dem Gartnerkofel-Vierersessel. „Als ich da drin stand, dachte ich mir, das geht ja fast senkrecht runter!“ fand Tina, als sie diese skifahrerische Herausforderung bezwang. Aber es muss im Tiefschnee nicht immer so steil sein. Links neben dem Schlepplift Rudnigsattel gibt es ein weites eher flacheres Freeridegelände, das im unteren Bereich durch ein verschneites Bachbett führt und neben dem skifahrerischen Reiz auch Bilder wie aus dem Winterwonderland offeriert. Ebenfalls einen Abstecher in den Tiefschnee ist das Trogtal wert, in dem sich durch seine geschützte Lage der Schnee sammelt und Tiefschneespaß bis in den Spätwinter garantiert ist.

An den Liftanlagen geht es eigentlich überall zügig nach oben, obwohl das Gebiet auch von vielen Tagestouristen aus den umliegenden größeren Städten gerne angefahren wird. „ Mein erster Tag am Nassfeld war einer der besucherstärksten Tage der gesamten Saison, aber länger als 2 Minuten habe ich nirgendwo am Lift angestanden.“ berichtet Tina, obwohl sämtliche Gratis-Parkplätze an den Liften bereits gegen neun Uhr morgens besetzt waren. Damit es an den Liften ohne großes Anstehen nach oben geht, dafür sorgt die enorme Beförderungskapazität von 44.000 Personen pro Stunde.

Gutes Essen gehört in Kärnten einfach dazu

Im Skigebiet locken 26 Skihütten, die allesamt nichts mit Großraumrestaurants zu tun haben, zum Einkehrschwung mit Kärntner Spezialitäten zu relativ moderaten Preisen. Der absolute Hingucker in Sachen Einkehrschwung dürfte die neu erbaute Kofelalm „Madritsche“ sein, die an der Bergstation des Milleniumexpress zu finden ist und den perfekten Blick über nahezu das gesamte Skigebiet und auf den Alpenhauptkamm in Richtung Norden ermöglicht. Im gleichen Haus befindet sich auch ein riesiges Skiservice-Center, in dem die Ski innerhalb von 5 Minuten für unglaubliche 8.- € auf Vordermann gebracht werden.

Abseits des Skifahrens bietet die karnische Region eine Vielzahl von Unterkünften. Nur ein kleiner Teil der Gästebetten ist direkt in unmittelbarer Nähe der Talstationen der Liftanlagen zu finden. Dank eines der ausgeklügelsten Skibussysteme der Alpen sind aber selbst weiter entfernt liegende Orte der Region gut an das Nassfeld angebunden. Tina verbrachte ihre Zeit im 4****-Schlank-Schlemmer Hotel Kürschner in Krötschach-Mauthen, das abseits des Trubels in absolut ruhiger Lage zu finden ist.

Candlelightschwimmen im Hotel nach dem Skifahren.

Das Haus, das von der Inhaberin Brigitte Klauß selbst geführt wird, ist ein perfekter Ort für entspannte Tage in Kärnten. Nicht nur, dass die Tradition des Hauses, das seit vielen Jahren in Krötschach-Mauthen Bestand hat, überall im Hotel zu spüren ist, es fehlt dem Haus auch nicht an einem sehr großen modernen Wellnessbereich mit Felsenbad, diversen Saunen und dazu gehörenden großem Ruhebereich. Mit rund 1200 m² ist das ein idealer Ort um nach schönen sonnigen Skitagen den Tag relaxt ausklingen zu lassen. „Was mir ganz besonders gut gefallen hat, dass im Wellnessbereich unter anderem Candlelight-Schwimmen angeboten wird. Das ist in den meisten Hotels leider nichtmöglich!" findet Tina.

Am Hotel.

Das Essen im Haus ermöglicht ganz nach Wahl entweder Kärntner-Küche oder alternativ dazu passend zum Haus „Schlank-Schlemmen“. Die Hotelchefin Brigit Klauß erklärt, was es damit auf sich hat: „ Leckeres Essen im Urlaub muss nicht immer etwas mit Fett zu tun haben. Wir wollen dem Gast mit diesem Gedanken zeigen, dass man sich mit gesunden, einfallsreichen und frischen Speisen schlank schlemmen kann.“ Die Zimmer im Schlank-Schlemmer Hotel Kürschner sind groß und hell. „Mich hat insbesondere der Blick auf die tief verschneiten Gipfel der karnischen Alpen umgehauen.“ erinnert sich Tina.

Mit 34,5 von 35 möglichen Schneekristallen schnitt das Skigebiet Nassfeld zusammen mit dem Schlank-Schlemmer Hotel Kürschner als bestes aller bisher von IchWillSchnee.net getesteten Skigebiete ab. Der Erfinder von IchWillSchnee und 13-fache Skiweltrekordler Christian Flühr bringt es abschließend ganz kurz auf den Punkt: „Ich habe ein neues Lieblingsskigebiet gefunden und das ist dass Nassfeld!“ Weitere Infos udn Videos auch unter http://IchWillSchnee.net

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